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KI-Sicherheitshinweis

Mycoscan nutzt bildbasierte KI, um mögliche Pilztreffer vorzuschlagen. Diese Ergebnisse können falsch sein und dürfen niemals als alleinige Grundlage für die Entscheidung verwendet werden, ob ein Pilz essbar oder sicher zu handhaben ist.

1. Entscheidungen mit hohem Risiko liegen in deiner Verantwortung

Pilzvergiftungen können schwere Erkrankungen, Organschäden oder den Tod verursachen. Viele essbare Arten haben giftige oder tödliche Doppelgänger, und visuelle Unterschiede können selbst für erfahrene Sammler subtil sein. Verlasse dich bei sicherheitskritischen Entscheidungen nicht auf diese App.

2. Prozentwerte sind Ähnlichkeitswerte, keine Wahrscheinlichkeiten

Prozentwerte in der App zeigen, wie stark dein Bild Beispielen aus dem Modelltraining ähnelt. Sie sind keine Wahrscheinlichkeiten, keine Sicherheitsgarantie und kein Beweis für die Artidentität.

Ein hoher Wert kann trotzdem falsch sein. Ein niedrigerer Wert kann dennoch die richtige Art enthalten. Werte variieren mit Beleuchtung, Winkel, Schärfe, Hintergrund, Pilzalter, Verwitterung und Bildqualität.

3. Warum KI-Ergebnisse fehlschlagen können

  • Doppelgänger-Arten können sehr ähnliche visuelle Muster aufweisen.
  • Arten können je nach Wachstumsstadium, Region und Umweltbedingungen unterschiedlich aussehen.
  • Unvollständige, unscharfe oder überbelichtete Fotos können wichtige Bestimmungsmerkmale verbergen.
  • Einige Arten oder regionale Varianten können in den Trainingsdaten unterrepräsentiert sein.

4. Toxizitätskennzeichnungen sind begrenzt

Einige Ergebnisse können Toxizitätshinweise enthalten. Diese Hinweise dienen nur der allgemeinen Orientierung. Wenn ein Ergebnis nicht als giftig gekennzeichnet ist, bedeutet das nicht, dass es essbar oder sicher ist.

5. Sicherer Bestimmungsablauf

Vor jeder Entscheidung über den Verzehr immer mehrere Prüfungen durchführen:

  • Bewährte regionale Bestimmungsbücher und Expertenschlüssel heranziehen.
  • Wichtige Merkmale über Fotos hinaus prüfen (Lamellen/Röhren, Stiel, Ring, Volva, Verfärbung, Geruch, Sporenabdruck, Lebensraum, Jahreszeit).
  • Ergebnisse mit erfahrenen lokalen Mykologen oder Pilzbestimmungsgruppen abgleichen.
  • Bei verbleibender Unsicherheit den Pilz nicht verzehren.

6. Bei Verdacht auf Kontakt oder Vergiftung

Dies ist als Notfall zu behandeln. Kontaktiere sofort die Giftnotrufzentrale oder den Rettungsdienst und folge den ärztlichen Anweisungen. Warte nicht auf eine Bestätigung durch die App.

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